
«Es geht darum, wie viel du ertragen kannst und trotzdem weitermachst.»
Interview mit Benjamin Gretler, ehemaliger Mitarbeiter von Oeko Service
Du hast in verschiedenen Branchen gearbeitet und Erfahrungen gesammelt. Wo zieht es dich hin?
Benjamin Gretler: Ich habe in viele Bereiche hineingesehen, ich möchte in Zukunft im sozialen Bereich arbeiten. Am liebsten würde ich in einer Institution ältere Menschen betreuen. Dazu muss ich zuerst noch eine siebenwöchige Ausbildung bei SintegrA machen. Sport und Fitness ist für mich wichtig, aber ich möchte beruflich nicht in diesem Bereich weiterarbeiten. Wenn es klappt, würde ich gerne für längere Zeit in einem Alters- und Pflegeheim arbeiten.
Wenn du an die Zeit bei Oeko Service zurückdenkst. Was war das Wertvollste in dieser Zeit?
Benjamin Gretler: Ich hatte eine gute Zeit bei Oeko Service. Sonst wäre ich nicht so lange geblieben: Ich habe insgesamt 9 Jahre dort verbracht. So lange wie meine Schulzeit dauerte. (lacht) Am meisten vermisse ich die Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Zu einigen habe ich immer noch Kontakt. Ich habe fast die ganze Entwicklung der Firma Oeko Service von den Anfängen bis heute miterlebt. Der Umzug an die Rautistrasse 60 war eine Riesensache.
Wie hast du das Betriebsklima bei Oeko Service erlebt?
Benjamin Gretler: Man ist immer sehr rücksichtsvoll mit mir umgegangen, auch wenn es mir manchmal nicht gut ging. Aber klar: Die interne Kommunikation könnte man noch etwas verbessern (lacht). Das ist halt nicht immer einfach. Der Apéro zu meiner Verabschiedung bei Oeko Service war sehr herzlich. Speziell gefreut hat mich, dass Antonio mir angeboten hat, dass ich jederzeit wieder bei ihm arbeiten könne.
Wer war deine wichtigste Ansprechperson bei Oeko Service?
Benjamin Gretler: Bei der Ausbildung war es Antonio. Er hatte immer ein offenes Ohr für mich. Danach war es Sharan Betschart, Leiter der Werkstatt Hermetschloo.
Hast du ein Lebensmotto?
Benjamin Gretler: Das habe ich (schmunzelt). Es stammt von Rocky Balboa aus dem gleichnamigen Film: Im Leben geht es nicht darum, wie hart du austeilen kannst, sondern darum, wie viele Schläge du einstecken kannst und trotzdem weitermachst. Es geht darum, wie viel du ertragen kannst und trotzdem weitermachst.
Was machst du in der Freizeit?
Benjamin Gretler: Ich mache viel Sport, Krafttraining und spiele gerne Fussball. Ich fühle mich momentan sehr fit. Daneben lese ich sehr viel. Ich habe in den letzten zehn Jahren über 200 Bücher gelesen. Romane, Fantasy-Bücher, aber auch Sachbücher über Psychologie und Esoterik. Sehr gerne lese ich beispielsweise die Bücher von Rhonda Byrne. Von ihr habe ich fast alles gelesen. Am meisten gefallen hat mir «The Secret – Das Geheimnis». Ich bin auch ein grosser Anhänger der Bücher von Neale Donald Walsch z.B. «Gespräche mit Gott». So wie er über Gott und die Welt schreibt, gibt mir das sehr viel.
Du bist gut vernetzt: Du hast rund 500 Freunde auf Facebook.
Benjamin Gretler: Das sind nicht alles Freunde! Die meisten sind Kollegen, die ich im Laufe der Zeit kennen gelernt habe und mit denen ich immer irgendwie locker in Kontakt bleibe. Ich schreibe jeden Tag auf Papier, was ich erlebt habe und was mich beschäftigt. Das meiste vernichte ich aber wieder. Nur wenn ich etwas sehr Gelungenes oder Lustiges geschrieben habe poste ich es auf Facebook – aber nur etwa so alle zwei Wochen.





